Süddeutsche Zeitung,
München 28. März 2001
"Klauke ist mit seinen frühen Travestien das Kunststück gelungen, die Bildtraditionen des Dandyismus in das Zeitalter von Camp und Pop zu übersetzen. Hans Bellmers Diktum aufgreifend, dass das Männliche und das Weibliche vertauschbar geworden seien, erfindet der Künstler neu, auf diese Weise sowohl die coolen Cyborg-Welten eines Mathew Barney wie auch die drastischen Symbolismen einer Sarah Lucas vorwegnehmend...."

Kölner-Stadt-Anzeiger 23. März, 2001
"Jürgen Klauke har "die leeren Räume, die Abgründe und Finsternisse, aus denen die dämmrigen Landschaften der Vergangenheit oder der Erlebnisse immer bestehen" wie Pierre Klossowski in seinen "Gesetzen des Gastfreundschaft" schreibt, selbst erfahren und durchlebt."

Kölner Illustrierte 03 / 2001
"Die jetzt zusammengestellte Werkübersicht beweist; Jürgen Klauke ist einer der wichtigsten Vertreter der Gegenwartsfotografie."



Kunstzeitung 03 / 2001
"Längst gilt der international renommierte Künstler, der die Body Art nutzte, als herausragender Pionier, für den jeder "griff ins Leere" (Titel einer Klauke Serie) dialektisch verankert Türen öffnet. Schwarz und weiß, Mann und Frau, Vertikale und Horizontale, Statik und Dynamik, Leben und Tod - das fotografische Werk, (...) steckt voller Gegensätze, die vermählt werden oder hart aufeinanderprallen. Dabei distanziert sich Klauke von plakativ anmutenden Lösungen. Diffizil, wie er Haken schlägt und plötzlich wahrnimmt. Ein Virtuose der Körper - und Geistesbeherrschung, ein Meister des Spurenwechselns."

Berliner Morgenpost, 23. März 2001
"Klauke gehört zu den Inkunabeln der inszenierten Fotografie und zu den ersten, die in Ihrer Kunst die Frage des sexuellen Identität angingen."